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Verarbeitung

XERAL PRE 10

Vorspritzmörtel

XERAL PRE 10 Vorspritzmörtel ist ein werksmäßig hergestellter, mineralischer Normalputzmörtel der Kategorie GP und der Druckfestigkeitskategorie CS IV nach DIN EN 998-1 sowie der Mörtelgruppe P III nach DIN V 18550.

Anwendung
Eigenschaften
Technische Daten
Lieferform
Materialverbrauch
Verarbeitung

Anwendung:

  • XERAL PRE 10 Vorspritzmörtel eignet sich als Vorspritzmörtel / Spritzbewurf auf schwierigen Untergründen, Mischmauerwerk, Bruchsteinmauerwerk, Altmauerwerk usw. vor dem Auftrag von Kalk-,Kalkzement- oder Zementputzen, speziell jedoch vor dem Auftrag von XERAL Dämmputzen
  • Bei glatten, nichtsaugenden Untergründen wie Beton oder Hartschaumplatten ist jedoch  
  • XERAL COM 10 Haft- und Klebemörtel als Haftbrücke zu verwenden
  • Bei stark oder unterschiedlich saugenden Untergründen egalisiert XERAL PRE 10 Vorspritzmörtel die Saugfähigkeit des Untergrundes für den nachfolgenden Putzauftrag.

Eigenschaften:

  • besteht aus klassierten und getrockneten karbonatischen oder silikatischen Natursanden
  • enthält hydraulische Bindemittel
  • enthält Additive zur besseren Verarbeitung, Haftung und Wasserabweisung

Technische Daten:

Kategorie CS IV nach DIN EN 998-1
Mörtelgruppe P III nach DIN 18550
Normalputzmörtel GP nach DIN EN 998-1
Wärmeleitfähigkeit λ 10, dry, mat (Tabellenwert nach DIN EN 1745) 0,82 W/(mK) für P=50%
0,89 W/(mK) für P=90%
Haftzugfestigkeit ≥ 0,08 N/mm²
Druckfestigkeit ≥ 10 N/mm²
Wasseraufnahme W0 nach DIN EN 998-1
Wasserdampf­diffusions­widerstand (µ) ≤ 25
Brandverhalten A1
Korngröße < 3,0 mm

Alle technischen Daten sind Kennwerte, die unter Laborbedingungen auf der Grundlage der einschlägigen Prüfnormen ermittelt wurden. Abweichungen unter Praxisbedingungen möglich.

Lieferform:

  • 25 kg/Sack
  • 42 Säcke/Palette

Materialverbrauch:

  • ca. 5 - 6 l/25 kg-Sack / Ergiebigkeit ca. 750 l/t
  • ca. 4,0 kg/m² bei warzenförmigem, halbdeckendem Auftrag (4 – 5 mm Dicke)
  • ca. 8,0 kg/m² bei volldeckendem Auftrag

Verarbeitung:

UNTERGRÜNDE:

  • Der Untergrund muss sauber, trocken, fest, tragfähig sowie frei von Ausblühungen und filmbildenden Trennmitteln sein.
  • Auf Beton und anderen glatten/nicht saugenden Untergründen ist eine mineralische Haftbrücke mit XERAL COM 10 Haft- und Klebemörtel aufzubringen (diese muss vor Beginn der Verputzarbeiten vollständig ausgetrocknet sein).
  • Labile Untergründe, Materialwechsel und Flächeneinschnitte sind zu bewehren.
  • Bei nicht tragfähigen Untergründen geeignete Putzträger verwenden.


GRUNDSÄTZLICHE HINWEISE:

  • XERAL PRE 10 Vorspritzmörtel kann mit allen handelsüblichen Putzmaschinen oder von Hand verarbeitet werden.
  • Gefährdete Bereiche (Glas, Keramik, Holz, Metall etc.) vor der Verarbeitung abdecken und abkleben.
  • Für die Putzausführung gelten DIN EN 13914, DIN 18550 und DIN 18350, VOB Teil C.
  • Die Profile, z. B. Kantenprofile, Abschlussprofile, Bewegungsfugenprofile, Randwinkel und Einfassprofile aus Metall, müssen entsprechend dem Verwendungszweck verzinkt oder korrosionsresistent sein.
  • Arbeitsgeräte nach Gebrauch mit Wasser reinigen.


HANDVERARBEITUNG:

  • Sackinhalt mit ca. 5 – 6 Liter sauberem Wasser mischen und mit dem Quirl knollenfrei anrühren.


MINDESTAUFTRAGSSTÄRKE:

  • Die Mindestauftragsstärke beträgt 10 mm, im Außenbereich nach Norm im Mittel mindestens 20 mm. Bei Einsatz eines Putzträgers aus Drahtgewebe kann sich die Mindestauftragsstärke durch die notwendige Überdeckung des Putzträgers erhöhen.


PUTZDICKEN:

  • Der Auftrag erfolgt je nach Erfordernis und Putzuntergrund volldeckend oder halbdeckend mit ca. 50% Abdeckung (warzen- oder netzförmig) in 4 – 5 mm Dicke.
  • Insbesondere für Sanierputzarbeiten nur halbdeckend vorspritzen.
  • Nach dem Anspritzen oder Anwerfen darf die Oberfläche nicht zugezogen oder geglättet werden. Die Oberfläche muss rau stehen bleiben.


TEMPERATUR UND WITTERUNG:

  • Der frisch aufgebrachte Putz ist vor zu schnellem Wasserentzug durch Sonne, Wind, hohen Temperaturen sowie vor Schlagregen und Frosteinwirkung durch geeignete Maßnahmen zu schützen.
  • Hohe Luftfeuchtigkeit und tiefe Temperaturen können die Abbindezeit deutlich verlängern.
  • Nicht verarbeiten bei Bauteil- und Lufttemperaturen unter +5°C bzw. über + 30°C.