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Verarbeitung

XERAL COM 12 light

WDVS-Mörtel

XERAL COM 12 light WDVS-Mörtel ist ein werksmäßig hergestellter, wasserabweisender mineralischer Leichtputzmörtel der Kategorie LW und der Druckfestigkeitskategorie CS II nach DIN EN 998-1 sowie der Mörtelgruppe P II nach DIN V 18550.

Anwendung
Eigenschaften
Technische Daten
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Materialverbrauch
Verarbeitung

Anwendung:

XERAL COM 12 light WDVS-Mörtel eignet sich zum Kleben von mineralischen Dämmplatten XERAL FB 045 Mineralschaumplatte sowie als Armierungsputz mit Gewebeeinlage auf diesen mineralischen Dämmplatten.

Eigenschaften:

  • besteht aus klassierten und getrockneten karbonatischen oder silikatischen Natursanden, Weisszement, Kalkhydrat, mineralischen Leichtzuschlagstoffen
  • enthält Additive zur besseren Verarbeitung, Haftung und Wasserabweisung

Technische Daten:

Kategorie CS II nach DIN EN 998-1
Mörtelgruppe P II nach DIN 18550 Leichtputzmörtel LW
Wärmeleitfähigkeit λ 10, dry, mat ≤ 0,25 W/(mK) für P=50%
Haftzugfestigkeit > 0,08 N/mm²
Druckfestigkeit 1,5 – 5 N/mm²
Wasseraufnahme Wc2
Wasserdampfdiffusionswiderstand (µ) 5/20 (Tabellenwert EN 1745)
Brandverhalten A2-S1, d0

Alle technischen Daten sind Kennwerte, die unter Laborbedingungen auf der Grundlage der einschlägigen Prüfnormen ermittelt wurden. Abweichungen unter Praxisbedingungen möglich.

Lieferform:

  • 20 kg/Sack
  • 48 Säcke/Palette

Materialverbrauch:

  • Wasserbedarf ca. 6,5 l/20 kg Sack
  • Ergiebigkeit ca. 1.000 l/t
  • ca. 6 – 8 kg/m² Kleben
  • ca. 4 – 5 kg/m² Armieren (Dicke ca. 4 – 5 mm)

Alle Verbrauchsangaben sind abhängig von Untergrund und Auftragsverfahren. Genaue Mengen durch Probeauftrag am Objekt ermitteln.

Verarbeitung:

UNTERGRÜNDE:

  • Der Untergrund muss sauber, trocken, fest, tragfähig sowie frei von Ausblühungen und filmbildenden Trennmitteln sein. Der Putzgrund muss sorgfältig auf Tragfähigkeit geprüft werden. Bei kritischen Untergründen Haftzugprobe durchführen. Lose anhaftende Putz- und/oder Farbreste sind auf jeden Fall zu entfernen. Dämmplatten mit Schäumhaut (vorw. XPS-Platten) sind vollflächig aufzurauen und abzufegen.


GRUNDSÄTZLICHE HINWEISE:

  • XERAL COM 12 light WDVS-Mörtel kann mit allen handelsüblichen Putzmaschinen, Durchlaufmischern oder von Hand verarbeitet werden. 
  • Werkzeuge nach Gebrauch sofort reinigen.
  • Gefährdete Bereiche (Glas, Keramik, Holz, Metall etc.) vor der Verarbeitung abdecken und abkleben. Für die Putzausführung gelten DIN EN 13914, DIN 18550 und DIN 18350, VOB Teil C.


HANDVERARBEITUNG:

  • Bei Handverarbeitung den Sackinhalt mit ca. 6,5 Liter sauberem Wasser mischen und mit dem Rührquirl knotenfrei in verarbeitungsgerechter Konsistenz anrühren. Nach kurzer Quellzeit nochmals durchrühren und evtl. durch weitere Wasserzugabe einstellen. Nicht mit anderen Produkten mischen.


DÄMMPLATTENVERKLEBUNG:

  • Der Klebemörtelauftrag erfolgt immer vollflächig auf mineralische Dämmplatten. Sofort nach dem Kleberauftrag die Dämmplatten press gestoßen ansetzen und einschwimmend am Untergrund gut andrücken. Auf flucht- und lotrechte Verlegung achten, damit eine glatte planebene Fassadenfläche erreicht wird. Keine Klebermasse in die Plattenstöße bringen.


ARMIERUNG/SPACHTELUNG:

  • XERAL COM 12 light WDVS-Mörtel auf die Dämmplatten gleichmäßig aufbringen und XERAL COM 4x4 Armierungsgewebe straff und faltenfrei einbetten. Gewebestöße sind ca. 10 cm zu überlappen. Gewebe nach dem Einbetten frisch in frisch mit XERAL COM 12 light WDVS-Mörtel vollflächig überziehen. Das Gewebe muss im äußeren Drittel der Armierungsschicht liegen. Die Auftragsstärke der gesamten Armierung sollte 4 mm nicht unterschreiten und bei max. 10 mm liegen. Die beste Ausführung einer Armierungslage wird erzielt, wenn XERAL COM 12 light WDVS-Mörtel mit einer groben Zahnspachtel auf die Dämmplatten aufgetragen wird (10 - 12 mm Zahnung), darauf wird das Armierungsgewebe leicht aufgelegt und mit einer Traufel leicht eingedrückt. Danach wird die Oberfläche zugezogen. Vor Aufbringen von XERAL PRE 02 Silikat-Putzgrund bzw. eines Oberputzes muss eine Standzeit von mindestens 1 Tag je mm Auftragsstärke eingehalten werden.

TEMPERATUR UND WITTERUNG:

  • Der frisch aufgebrachte Putz ist vor zu schnellem Wasserentzug durch Sonne, Wind, hohen Temperaturen sowie vor Schlagregen und Frosteinwirkung durch geeignete Maßnahmen zu schützen.
  • Hohe Luftfeuchtigkeit und tiefe Temperaturen können die Abbindezeit deutlich verlängern.
  • Nicht verarbeiten bei Bauteil- und Lufttemperaturen unter +5°C bzw. über + 30°C.